Ohrlochstechen mit Studex

Mama und ich – Gedanken zum Muttertag

Muttertag
Habt Ihr auch zu Hause irgendwo so eine Kiste, in der Ihr kleine und große Erinnerungsstücke aufhebt? In meiner Kiste bewahre ich z.B. einige Briefe auf, Eintrittskarten, Postkarten, Einladungen, ein paar Fotos und andere Dinge, die mir wichtig sind. Auch dieses Bild habe ich neulich nochmal darin gefunden. Das habe ich mit gerade mal 4 Jahren gemalt. Es zeigt meine Mutter (links) und mich.

Ich muss jedesmal lachen, wenn ich mein Kunstwerk sehe: Eine ganz schön wilde Frisur hat meine Mutter da. Und einen riesengroßen Mund – vielleicht singt sie gerade. Ihre „Wespentaille“ wirkt beängstigend schmal. Mein Teint im Gesicht ist deutlich dunkler geraten als in der Realität (s. mein Foto rechts zum Vergleich). 😉 Unsere Hände und Finger erinnern – je nach Ausfertigung – an Mini-Würstchen, eingelegte Gürkchen, Bratkartoffeln oder Kieselsteine.

Aber ich bin auch ganz schön stolz, wenn ich mir das Bild heute so angucke: Nicht schlecht für eine Vierjährige, oder? Immerhin ist schon so ziemlich alles dran, was zu einem Menschen gehört. Egal, wie sie aussehen, immerhin haben wir beide schon mal 10 Finger. Und auch an Details wie Nase und Nasenlöcher (bei meiner Mutter) und sogar Knöpfe habe ich schon gedacht.

Heute, am Muttertag, kann ich Euch ja verraten, dass das alles nicht von ungefähr kam. Meine Freude am Malen habe ich auf jeden Fall von meiner Mutter geerbt. Auch sonst haben meine Eltern meinem Bruder, meiner Schwester und mir schon früh viel beigebracht, zugetraut, uns Dinge gezeigt und ausprobieren lassen. Wir haben viel gesungen und musiziert (z.B. Klavier gespielt) und konnten schon früh lesen.

Mit unseren Freunden haben wir Grashüpfer, Maikäfer und Molche gefangen und „wissenschaftlich“ beobachtet. Wir sind in ganz viele Camping-Urlaube gefahren, oft nach Italien oder Südfrankreich, wo mein Bruder unseren französischen Zeltnachbarn laut und deutlich mit einem beherzten „Peugeot Madame!“ begrüßte.

Wir haben Buden gebaut, Völkerball auf der Straße gespielt, mit Kreidesteinen auf den Asphalt gemalt, uns ab und zu gestritten und nur ganz selten geprügelt (ehrlich). Als Teenager waren wir mit Sicherheit schwieriger, und unsere Eltern sind heute bestimmt froh, dass diese Zeit vorbei ist. Heute, so aus der Sicht einer einigermaßen Erwachsenen, weiß ich, dass unsere Eltern das ganz gut hingekriegt haben.

Anscheinend habe ich aber schon als Vierjährige gewusst, dass meine Mama ein besonderer Mensch ist. Sie ist eindeutig der Star in meinem Bild und hat eine tolle Ausstrahlung.

Danke Mama, für alles!

P.S.: Habt Ihr bemerkt?: Weder meine Mama noch ich tragen im Bild Ohrringe. Meine Mutter hat bis heute keine Ohrlöcher, und ich wollte das Bild nicht „fälschen“. Falls Ihr coole selbstgemalte Bilder oder Fotos von Euch und Eurer Mama oder Euch und Euren Kindern mit oder ohne Ohrringen habt, schickt Sie mir oder hängt sie mir an einen Tweet. Wenn ich darf, mache ich eine Muttertags-Collage daraus.

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