Ohrlochstechen mit Studex

Ohrlochstechen in der Apotheke

Ohrlochstechen Apotheke: Fragen und Antworten
Ohrringe gehören neben Ringen, Ketten und Armbändern zu den wohl beliebtesten Schmuck-Accessoires. Daher ist das Stechen der ersten Ohrlöcher ein durchaus wichtiges Ereignis. Und auch bei weiteren Ohrlöchern soll natürlich alles optimal verlaufen. Deshalb suchen viele Menschen den Rat medizinisch versierter Fachleute, denn sie wissen die Fachkompetenz der Apotheken in allen Belangen rund um das Thema Gesundheit zu schätzen.

Bei Studex-Partner-Apotheken sind Sie in guten Händen:
Gerne informieren diese Sie mit unserem praktischen Ratgeber über alles, was Sie über fachgerechtes Ohrlochstechen und die entsprechende Nachsorge wissen müssen. Für Ihre individuellen Fragen zu diesen Themen ist Ihre Apotheke darüber hinaus jederzeit für Sie da. Schönheit und Gesundheit sollten Hand in Hand gehen, auch beim Ohrlochstechen. Ihre Apotheke berät Sie gern.

Was unterscheidet Ohrlochstechen von Body Piercing?

Ohrlochstechen Apotheke: An welchen Stellen werden Ohrlöcher gestochen?
Ohrlochstechen ist das Durchstechen des Ohrläppchens oder des oberen flachen Ohrknorpelbereichs mittels moderner und hygienischer Ohrlochstechgeräte, die sterile Einweg-Kartuschen verwenden. Der sterile Erstohrstecker wird hierbei direkt in das Ohrloch gesetzt, und der Verschluss wird gleichzeitig automatisch an der exakt richtigen Position angebracht.

Body Piercing
ist das Durchstechen der Haut mit Ausnahme des Ohrläppchens und des oberen flachen Ohrknorpelbereichs. Zuerst wird die betreffende Stelle am Körper mit einer sterilen Einweg-Hohlnadel durchstochen. Danach wird der sterile Schmuck durch das frisch gestochene Loch eingeführt und anschließend von Hand verschlossen.

Die im Bild pink gekennzeichneten Stellen eignen sich für professionelles Ohrlochstechen mit modernen Präzisionsinstrumenten in Ihrer Apotheke.

Wie unterscheiden sich Ohrlochstechen im Ohrläppchen und im Knorpelbereich?

Das traditionelle Ohrlochstechen im weichen Ohrläppchen (Lobe) mit modernen Instrumenten ist für die meisten Menschen kaum spürbar oder wird allenfalls als kleines Piken wahrgenommen. Das Ohrläppchen wird gut durchblutet. Daher verheilt das Ohrloch hier relativ schnell. Das heißt, die antiallergischen Erststecker können bereits nach 6 Wochen durch andere Ohrringe ersetzt werden. Nach etwa 5 bis 6 Monaten sind die Ohrlöcher in der Regel vollständig verheilt.

Das Ohrlochstechen im oberen flachen Knorpelbereich (Helix) des Ohrs steht heutzutage an zweiter Stelle der Beliebtheitsskala aller Ohrlocharten. Knorpel ist das einzige Gewebe des Körpers, das nicht durchblutet wird. Daher kann das Blut dort nicht dafür sorgen, Stoffwechselprodukte abzutransportieren und Nährstoffe zuzuführen. Dies erfolgt an dieser Stelle durch Diffusion. Deshalb dauert der Heilungsprozess von Ohrlöchern hier wesentlich länger. Die antiallergischen Erststecker dürfen im Knorpel erst nach 12 Wochen durch andere Ohrringe ersetzt werden. Und das vollständige Ausheilen der Ohrlöcher dauert hier etwa 12 Monate.

Wie wird ein Ohrloch gestochen?

Ohrlochstechen Apotheke: Wie wird ein Ohrloch gestochen?
Der Stechvorgang wird mit modernen und hygienischen Ohrlochstechsystemen durchgeführt. In diese Präzisionsinstrumente wird eine sterile Kartusche eingesetzt, die je einen antiallergischen Erststecker und einen Ohrsteckerverschluss enthält. Das Ohrloch wird erzeugt, indem der spezielle Ohrstecker durch die Muskelkraft der Hand, welche das Gerät bedient, mit einer kurzen Bewegung sanft und schonend durch das Ohrläppchen gedrückt wird. Dabei wird der Verschluss des Ohrsteckers hinter dem Ohr automatisch an der richtigen Stelle auf dem Steckerstift positioniert. Beim Ohrlochstechen mit modernen Kartuschen-Systemen kommt das Ohr also nicht mit dem Instrument selbst in Berührung, sondern nur mit dem sterilen Ohrstecker und dem Verschluss. Hier sehen Sie, wie der Stechvorgang abläuft.

Anamnese: Haben Sie Allergien?

Wissen Sie, ob Sie auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren? Auf Nickel, Hausstaub, Arznei- oder Desinfektionsmittel zum Beispiel? Oder sind solche Allergien in Ihrer Familie bekannt? Lassen Sie dies ggf. von Ihrem Hausarzt klären, bevor Sie das Ohrloch stechen lassen. Das ist sehr wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.

Auf welche Materialien sollten Sie achten?

Ohrlochstechen Apotheke: Achten Sie auf antiallergische Ohrringe.
Unterstützen Sie den Heilungsprozess nach dem Ohrlochstechen und vermeiden Sie allergische Reaktionen, indem Sie Wert auf Ohrringe aus hochwertigen Materialien wie Chirurgenstahl 316 L, Titan oder Echtgold legen. Achten Sie darauf, dass Ihre Ohrringe antiallergisch und hautfreundlich sind und der EU-Nickelverordnung 2004/96/EG entsprechen.

Nickel ist im heutigen Alltag an vielen Stellen zu finden, z.B. in Schmuck, Brillengestellen, Armbanduhren, Reißverschlüssen, Knöpfen, Schnallen oder Scheren. Auch jeder Stahl besteht immer aus Nickel und anderen Materialien. Selbst in Kopfsalat und Schokolade ist Nickel enthalten. Allzu billiger Modeschmuck kann teilweise recht stark nickelhaltig sein. Da manche Menschen aber auf Nickel allergisch reagieren, wurde in der EU-Nickelverordnung geregelt, wieviel Nickel pro Woche an die Haut abgegeben werden darf. Für Ohrschmuck sind das maximal 0,2 Mikrogramm pro Quadratzentimeter pro Woche (das heißt 0,2 Millionstel Gramm).

Bei dem für Erstohrstecker häufig verwendeten Chirurgenstahl mit der Bezeichnung 316L sowie bei medizinischem Titan handelt es sich um Materialien, die auch in der Medizin verwendet werden, z.B. für chirurgische Implantate, die ein Leben lang im menschlichen Körper verbleiben, ohne schädliche Nebenwirkungen hervorzurufen. Bei sämtlichen von Ihrem Apotheker eingesetzten Erstohrringen können Sie darauf vertrauen, dass diese antiallergisch und hautfreundlich sind, den Höchstwert der EU-Nickelverordnung deutlich unterschreiten und daher bestens für das Ohrlochstechen geeignet sind.

Welche Altersregelungen gibt es für das Ohrlochstechen?

Ohrlochstechen Apotheke: Das für Ihr Kind beste Alter bestimmen Sie selbst.
Minderjährige (unter 18 Jahren) müssen eine von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung vorlegen. Bei Kindern oder Jugendlichen unter 16 Jahren muss außerdem ein/e Erziehungsberechtigte/r beim Ohrlochstechen persönlich anwesend sein.

Erwachsene (ab 18 Jahren) unterschreiben vor dem Stechvorgang ebenfalls eine Einverständniserklärung.

Generell gilt: Ein gesetzliches Mindestalter für Ohrlochstechen gibt es nicht. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte dürfen den für ihr Kind besten Zeitpunkt selbst bestimmen. Ihre Apotheke gibt Ihnen hierzu gern individuellen medizinischen Rat.

Aus medizinischer Sicht spielt das Alter beim Ohrlochstechen keine Rolle. Laut Deutschem Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte gilt:

Medizinisch betrachtet spielt es keine Rolle, ob sich jemand schon als Kind oder erst später ein Ohrloch stechen lässt. Das Ohrläppchen eigne sich in jedem Alter gleichermaßen dafür, erklärt Michael Deeg vom Berufsverband der HNO-Ärzte in Freiburg. Auch das Schmerzempfinden sei bei Kindern nicht größer als bei Erwachsenen: Das Stechen werde häufig nur als Piks empfunden, so der Facharzt.

Quelle: news.de/dpa, 16.10.2012

Welche Risiken bestehen beim Ohrlochstechen?

Vor dem Ohrlochstechen klärt Ihr Apotheker zunächst so genannte Kontraindikationen mit Ihnen ab und informiert Sie über die Risiken des Ohrlochstechens generell sowie über die Bedeutung der richtigen Nachsorge. Kontraindikationen können beispielsweise die Bluterkrankheit, HIV, Hepatitis oder eine Neigung zu starker Narbenbildung sein. Sie werden ebenfalls zu bereits bekannten Allergien und hierbei besonders zu Metallunverträglichkeiten befragt. Außerdem untersucht die medizinische Fachkraft Ihr Ohr auf eventuelle Schnitte, Hautausschlag oder Erhebungen und empfiehlt in solchen Fällen das Ohrlochstechen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Ein frisch gestochenes Ohrloch ist eine (wenn auch sehr kleine) Wunde. Daher ist Hygiene hier besonders wichtig. Um das Risiko für Infektionen oder Entzündungen zu mindern, die vor allem bei unsachgemäßer oder nicht regelmäßiger Nachsorge auftreten, ist es wichtig, dass Sie den Pflegehinweisen Ihrer Apotheke gewissenhaft folgen.

Wie sieht es mit der Hygiene vor Ort aus?

Ohrlochstechen unterliegt in Deutschland den jeweiligen „Bestimmungen der Überwachung von Betrieben gemäß der Verordnung zur Verhütung übertragbarer Krankheiten“ der Bundesländer, auch kurz „Hygieneverordnungen“ genannt. Spezielle Hygienepläne definieren den Ablauf des Stechvorgangs sowie Anforderungen an die Räumlichkeiten und deren Ausstattung und decken Punkte wie Desinfektion, Reinigung und Entsorgung ab. In Ihrer Apotheke können Sie sich sicher sein, dass das medizinische Fachpersonal alle Hygienevorschriften einhält. Die ausführende Person trägt Einweg-Handschuhe. Ihr Ohr wird ordnungsgemäß desinfiziert. Der antiallergische Erstohrstecker und der Verschluss sind steril in einer versiegelten Einweg-Kartusche verpackt. Diese wird vom Spezialisten in das Instrument eingesetzt, ohne dass der Ohrring oder der Verschluss berührt werden. Das Instrument selbst kommt nicht mit Ihrem Ohr in Kontakt. Dennoch wird es nach jedem Gebrauch desinfiziert, was auch für den Arbeitsplatz und alle Arbeitsflächen gilt.

Ohrlochstechen Apotheke: Pflege und Prävention

Was ist bei der Nachsorge zu berücksichtigen?

Die richtige und regelmäßige Nachsorge nach dem Ohrlochstechen ist besonders wichtig, damit Ihre Ohren schön und gesund bleiben. Neue Ohrlöcher müssen mindestens zweimal täglich mit entsprechenden Produkten gepflegt werden. Ihr Apotheker erklärt Ihnen die Nachsorge und gibt Ihnen ein Pflegeprodukt und eine detaillierte Pflegeanleitung für neue Ohrlöcher mit. Wenn Sie dieser Anleitung gewissenhaft folgen, können Sie Entzündungen, Infektionen oder andere Komplikationen leicht vermeiden.

Berühren Sie den Ohrstecker und Ihr Ohr während der Heilphase nach dem Ohrlochstechen nicht unnötig, und wenn, dann nur mit frisch gewaschenen Händen. Der Ohrsteckerverschluss wird vom Instrument automatisch richtig auf dem Ohrsteckerstift positioniert. Drücken Sie den Verschluss auf keinen Fall dichter ans Ohr. So ist sichergestellt, dass der Ohrstecker richtig sitzt und genügend Luft an den Stichkanal gelangt. Ein zu fest sitzender Ohrstecker kann zu einer Infektion führen.

Wie lange sollten Sie die Erstohrringe tragen?

Lassen Sie die antiallergischen Erststecker mindestens 6 Wochen im Ohrläppchen, ohne sie herauszunehmen. Im Knorpelbereich lassen Sie die entsprechenden Stecker mindestens 12 Wochen ununterbrochen im Ohr. Auch zur Pflege der Ohrlöcher sollen die Stecker während dieser Zeit nicht aus dem Ohr entfernt werden.

Was ist beim Duschen, Baden und Haarewaschen zu beachten?

Generell gilt: Zwischen den Reinigungen mit dem Ohrloch-Pflegeprodukt sollten die Ohren so wenig wie möglich mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Vermeiden Sie den Kontakt von Haarspray, Shampoo, Seife o.ä. mit den frisch gestochenen Ohrlöchern. Nach dem Duschen oder Baden sollten Sie das Ohr mit klarem Wasser abspülen und anschließend mit dem Pflegeprodukt behandeln.

Müssen Sie die Ohrringe beim Sport herausnehmen?

Ohrlochstechen Apotheke: Können Ohrlöcher wieder zuwachsen?
In manchen Schulen, Sportvereinen oder anderen Institutionen gibt es Regelungen zum Tragen von Schmuck. Es kann sein, dass Ohrringe dort beim Sport generell nicht erlaubt sind oder abgeklebt werden müssen. Informieren Sie sich hierüber vor dem Ohrlochstechen. Um zu verhindern, dass die neuen Ohrlöcher wieder zuwachsen, sollen die Erstohrringe während der Heilphase nicht entfernt werden. Sollte das aufgrund der jeweiligen Regelungen nicht möglich sein, raten wir Ihnen, das Ohrlochstechen lieber für die Ferienzeit zu planen.

Können Ohrlöcher wieder zuwachsen?

Frisch gestochene bzw. noch nicht verheilte Ohrlöcher würden wieder zuwachsen, wenn man die Ohrstecker herausnehmen würde. Deshalb sollten Sie Ihre Erststecker im Ohrläppchen mindestens 6 Wochen bzw. im Knorpelbereich sogar mindestens 12 Wochen ununterbrochen tragen. Insgesamt dauert es ca. 5 Monate (Ohrläppchen) bzw. 12 Monate (Knorpelbereich), bis Ohrlöcher vollständig verheilt sind.

Einmal vollständig abgeheilte Ohrlöcher wachsen hingegen nicht wieder zu. Im Stichkanal bildet sich innen rundum eine Haut, die somit die durch das Ohrlochstechen entstandene Wunde verschließt. Manchmal entsteht der Eindruck des Zuwachsens, weil sich innen ein Talgpfropfen bildet, wenn man eine Weile lang keine Ohrringe mehr trägt.

Dürfen Sie mit neuen Ohrlöchern schwimmen gehen?

Ohrlochstechen Apotheke: Dürfen Sie mit neuen Ohrlöchern schwimmen gehen?
Es ist es ratsam, während der Heilphase (6 Wochen beim Ohrläppchen, 12 Wochen bei Ohrlöchern im Knorpelbereich) möglichst auf das Schwimmen zu verzichten. Schließlich ist das frisch gesetzte Ohrloch zunächst eine Wunde, die möglichst keimfrei gehalten werden sollte. Öffentliche Schwimmbäder sind oft mit Keimen, v.a. Bakterien, belastet. Und Pools, die mit Chlor gereinigt werden, sind bedenklich, da das Chlor und seine Nebenprodukte die Haut austrocknen und irritieren können. Auch in Badeseen oder im Meer lässt sich eine Keimbelastung nicht ausschließen. Falls Sie dennoch schwimmen gehen und das Ohr mit Wasser in Berührung kommen sollte, raten wir Ihnen, das Ohrloch anschließend sofort mit dem Pflegeprodukt zu behandeln. Oder verwenden Sie ggf. ein wasserfestes Pflaster, das Sie nach dem Schwimmen wieder entfernen.

Welche Folgeohrringe sind empfehlenswert?

Auch nach den ersten 6 bzw. 12 Wochen sollten Sie während der weiteren Heilphase Ohrstecker oder Ohrringe mit einem stiftförmigen Innenteil tragen, keine Ohrhänger. Der Steckerstift sollte aus Chirurgenstahl oder einem anderen antiallergischen Material wie Titan, Echtgold oder Sterlingsilber bestehen. Es ist ratsam, auf allzu billigen Modeschmuck zu verzichten, da dieser teilweise viel Nickel freisetzt oder sogar mit den gesundheitsschädlichen Schwermetallen Blei und Kadmium oder dem ebenfalls gesundheitsschädlichen Metall Kobalt belastet sein kann.

Was ist für das Bindegewebe zu beachten?

Ohrlochstechen Apotheke: Was ist für das Bindegewebe zu beachten?
Viele Frauen tragen gerne große Ohrringe. Diese sind allerdings oft auch recht schwer und belasten das Bindegewebe, d.h., sie ziehen es auseinander. Wir empfehlen, schwere Ohrringe eher zu besonderen Anlässen zu tragen, um eine dauerhafte Deformation der Ohrläppchen zu vermeiden.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln:
Vorsicht bei Unverträglichkeit von Antibiotika bzw. Kreuzunverträglichkeiten

Das Ohrlochstechen bei geschulten Spezialisten und medizinischem Fachpersonal verläuft in der Regel ohne Komplikationen. Dennoch kann es aber gelegentlich vorkommen, dass sich die Wunde entzündet. Meist ist der Grund eine mangelnde Nachsorge. Je nach Schwere der Entzündung kann es dann sein, dass Antibiotika eingesetzt werden müssen. Deshalb unser Rat: Fragen Sie vorher Ihren Arzt nach einer möglichen Unverträglichkeit.

Ohrlochstechen Apotheke: Wechselwirkungen mit Arzneimitteln
Ebenso kann es eventuell zu Kreuzunverträglichkeiten kommen. Unser Rat: Wenn Sie gerade Antibiotika nehmen, verschieben Sie das Ohrlochstechen lieber auf einen späteren Zeitpunkt.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Eine schwere Entzündung kann beispielsweise eine sehr starke Rötung oder Schwellung zeigen, bluten oder Eiter bilden. Oft ist sie schmerzhaft. Konsultieren Sie in diesem Fall bitte umgehend Ihren Arzt, z.B. Ihren Hausarzt oder Hautarzt. Dieser entscheidet je nach Schwere der Entzündung, ob der Ohrring entfernt werden muss. Er wird die Wunde gründlich säubern sowie desinfizieren und Ihnen sagen, was Sie weiterhin tun sollen, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Ganz besondere Vorsicht ist bei Komplikationen am Ohrknorpel geboten, da hier bei Nichtbehandlung bleibende Schäden des Gewebes entstehen könnten.

CHECKLISTE

Ohrlochstechen Apotheke: Guter Rat ist nicht teuer.

Was Sie beim Ohrlochstechen beachten sollten

  • Lassen Sie sich das Ohrloch nur von geschulten Spezialisten bzw. medizinschen Fachkräften stechen.
  • Klären Sie vorab, ob Sie oder Ihre Familie Allergien haben (z.B. Nickel, Hausstaub, Arznei- oder Desinfektionsmittel).
  • Nehmen Sie Medikamente? Sind Sie Antibiotika-resistent? Fragen Sie ggf. Ihren Arzt.
  • Informieren Sie sich vorher über eventuelle Regelungen zum Tragen von Ohrringen in Ihrer Schule, Ihrem Sportverein o.ä.
  • Überlegen Sie sich im Vorfeld in Ruhe, an welcher Stelle Sie Ihr Ohrloch wünschen.
  • Achten Sie darauf, dass das Instrument sterile Einweg-Kartuschen verwendet und mit manuellem Druck arbeitet.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Ohrringe antiallergisch und hautfreundlich sind und der EU-Nickelverordnung entsprechen.
  • Folgen Sie gewissenhaft der Pflegeanleitung, die Sie von Ihrem Apotheker erhalten.
  • Vermeiden Sie den Kontakt der Wunde mit Schmutz, Shampoo oder Seife und verzichten Sie möglichst auf das Schwimmen.
  • Konsultieren Sie bei Entzündungen oder anderen Beschwerden bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Lassen Sie die Wunde völlig verheilen.
  • Wählen Sie später Folgeohrringe aus antiallergischem Material.

Sie haben Fragen zum Ohrlochstechen?

Bitte wenden Sie sich für weiterführende Informationen an Ihren Apotheker, oder nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Ohrlochstechen Apotheke: Gute Beratung vor Ort

10px_spacer

So bleiben wir in Kontakt

Twitter Folgen Sie uns auf Twitter.
Studex FanClub Deutschland Studex FanClub Deutschland
Pinterest Besuchen Sie uns auf Pinterest.
Instagram Folgen Sie uns auf Instagram.
Facebook Unser YouTube-Kanal.
Kontakt Senden Sie uns eine Nachricht.

@Studex_DE auf Twitter

So einfach geht’s